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SSLDF Swiss-Sierra Leone Development Foundation
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Die Geschichte von Masanga

Alles begann 1988. Harald Pfeiffer, seit vielen Jahren als Physiotherapeut in einer Klinik in der Schweiz tätig, verbrachte während eines Sabbatjahres mehrere Monate ehrenamtlich in einem Lepra Krankenhaus in Masanga. Während all dieser Zeit wurde er täglich mit dem totalen Elend konfrontiert, speziell was die gesundheitliche Situation der ansässigen und benachbarten Bevölkerung betraf.

Wieder zurück in der Schweiz und getrieben von seinem humanitären Willen, begann er die allernotwendigsten Medikament zu senden. Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt startete Harald gelegentliche Hilfsaktionen deren Erlös er dem Lepra Krankenhaus in Masanga zukommen ließ. Dabei wurde er von vielen Leuten tatkräftig ermutigt und unterstützt. Seit 1988 kehrte Harald jährlich während seines Urlaubs für 1 Monat nach Sierra Leone zurück. Dies erlaubte ihm den Bedarf an benötigter Hilfe richtig einzuschätzen, sei es im Bereich des Gesundheits- oder Bildungswesens, oder auch der Landwirtschaft.

 
Masanga

Auf diese Weise halfen wir Kindern ihre Ausbildung fortzusetzen und wir finanzierten Schulgelder und Gebühren von Studenten welche im Ausland studierten. Mehrere landwirtschaftliche Projekte wurden realisiert und kleine Behausungen für Familien gebaut. Dem Lepra Krankenhaus verschafften wir 2 Minibusse und einen Jeep. Diese Fahrzeuge wurden auf dem Landweg von der Schweiz nach Sierra Leone gefahren. Auch sandten wir den Ärzten einige Honda Motorräder um ihren Einsatz bei der Krankenpflege im Busch zu erleichtern.

Seit 1992 sandten wir in Containern Tonnen von Kleidern, Verbandsmaterial, Nahrungsmittel, Fahrräder wie auch andere lebensnotwendige Dinge. Spezialisiert auf medizinischem Gebiet, war es für Harald äußerst wichtig, direkt den Kranken zu helfen. So wurden hunderte von Leuten medizinisch gepflegt, wovon die meisten von ihnen operiert werden mußten. In Sierra Leone gibt es keine Krankenversicherung und nur die wenigsten Leute können medizinisch versorgt werden. Zu dieser Zeit lag das monatliche Einkommen nicht höher als 45 Schweizer Franken.

Distribution de riz  

Die vielen Reisen die Harald nach Sierra Leone unternahm erlaubten es ihm die Situation zu beurteilen, die bereits geleistete Arbeit zu würdigen und diejenigen Menschen zu sehen, deren Gesundheitszustand sich mittlerweile verbessert hat. Leider waren all unsere Hilfeleistungen recht unzulänglich, da hunderte von Menschen täglich bei Harald Hilfe suchten, manche nach 3 bis 4 Tagesmärschen. Bis 1997 konnten ungefähr 100 chirurgische Eingriffe finanziert werden, und dennoch war die Warteliste noch immer sehr lang.

So war es nicht verwunderlich dass Harald die Idee verfolgte, ein Spital zu errichten mit Strukturen die es erlaubten, den kranken Menschen unmittelbare Hilfe zukommen zu lassen. Diese Idee wurde allmählich zur Realität als wir 1995, nach langen zähen Verhandlungen, in der Nähe von Makeni 6 ha Land kaufen konnten.

Diese Transaktion war nur möglich dank der humanitären Zielsetzung unseres Projektes. Auch für die Verhandlungspartner erfüllte sich mit dem Bau dieses Spitals ein Traum. Danach gab es viel zu leisten: Pläne für die Infrastruktur wurden erstellt (Bodennutzungskonzept und Baupläne für die Gebäude) und die Trinkwasserversorgung wurde realisiert.

Danach läutete die Geburtsstunde von SSLDF: der Verein Swiss-Sierra Leone Developpment Foundation wurde gegründet!

Mit allem was bereits vor 1997 geschah, erreichten wir nun einen Punkt an dem sich ein großer Lichtblick am Horizont abzeichnete: Der Bau und die Inbetriebnahme eines Spitals! Um mehr über das Magbenteh Community Hosptial in der Nähe von Makeni zu erfahren, klicken Sie hier!